woran

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wo|ran [vo'ran] <Pronominaladverb>:
1. <interrogativ>
a) an welcher Sache:
woran erkennst du ihn?; ich frage mich, woran das liegt.
Syn.: an was (ugs.).
b) an welche Sache:
woran denkst du?
Syn.: an was (ugs.).
2. <relativisch>
a) an welcher (eben erwähnten) Sache:
das ist etwas, woran es uns nicht mangelt.
Syn.: an dem.
b) an welche (eben erwähnte) Sache:
das ist alles, woran ich mich erinnern kann.
Syn.: an das.

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wor|ạn auch: wo|rạn 〈a. [′—]〉
I 〈Interrogativadv.〉 an was?, an welche Sache? ● \woran denkst du jetzt?; wenn ich nur wüsste, \woran sie wirklich Freude hat; \woran liegt es?; er weiß nicht, \woran er ist ... was er denken soll, was er davon halten soll
II 〈Relativadv.〉 an dem (Vorangegangenen, eben Erwähnten) ● er hat mich zum Abendessen eingeladen, \woran mir gar nichts liegt

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wo|r|ạn <Adv.> [mhd. waran, ahd. wārana]:
1. [mit besonderem Nachdruck: 'vo:ran ] <interrogativ>
a) an welcher Sache:
w. hast du dich verletzt?;
er wusste nicht, w. er sich festhalten sollte;
w. ist er gestorben?;
w. liegt das?;
man weiß nicht, w. man ist;
b) an welche Sache:
w. hat er sich gelehnt?;
ich weiß nicht, w. mich das erinnert.
2. <relativisch>
a) an welche (gerade genannte) Sache:
es gab nichts, w. ich mich hätte lehnen können;
er wusste vieles, w. sich sonst niemand mehr erinnerte;
b) an welcher (gerade genannten) Sache:
irgendwas, w. er gerade arbeitet.

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wo|rạn <Adv.> [mhd. waran, ahd. wārana]: 1. [mit bes. Nachdruck: 'vo:ran] <interrogativ> a) an welche Sache: w. hat er sich gelehnt?; Die Luft roch hier anders als in der trockenen Prärie ... Woran erinnerte sie mich nur? (Hörzu 6, 1986, 115); Was glaubst du, w. die Leute denken (Bravo 42, 1988, 23); a) an welcher Sache: w. hast du dich verletzt?; er wusste nicht, w. er sich festhalten sollte; w. ist er gestorben?; man weiß nicht, w. man ist; Woran liegt es, dass die Eingliederung Behinderter ins Berufsleben so schwierig ist? (Hörzu 9, 1985, 68); Woran krankt das Gesundheitswesen? (Spiegel 46, 1984, 274). 2. <relativisch> a) an welche (gerade genannte) Sache: es gab nichts, w. ich mich hätte lehnen können; er wusste vieles, w. sich sonst niemand mehr erinnerte; Das Einzige, w. ich mich gehalten habe (G. Roth, Winterreise 14); die Wand, w. (ugs.; an die) das Bild gehängt wurde; <weiterführend:> er muss damals in meiner Klasse gewesen sein, w. ich mich allerdings nicht mehr erinnere; b) an welcher (gerade genannten) Sache: irgendwas, w. er gerade arbeitet; das Einzige, w. hier niemals Mangel geherrscht hatte (Ransmayr, Welt 10); der Nagel, w. (ugs.; an dem) das Bild hing; Jugend braucht Widerstand, w. (ugs.; an dem) sie sich wetzen kann (Spiegel 29, 1982, 70).

Universal-Lexikon. 2012.

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